Es war einmal ein armes Bauernmädchen. Sie war sehr schön und ihre Eltern liebten sie. Aber egal, was sie taten, das Mädchen lächelte nie.
Die Leute im Dorf sagten: „Das liegt daran, dass sie arm ist.“
Doch da dies ein Märchen ist, fand sie bald einen Prinzen, der sich in ihre Schönheit verliebte und sie zur Frau nahm. Sie hatte ein eigenes Schloss mit ihrem eigenen Hofstadt, doch das schöne Mädchen blieb unglücklich, was dem Prinzen, der bald zum König wurde, das Herz brach. Seine Weisen sagten: „Das liegt daran, dass sie nie die Freuden des Lebens kennen gelernt hatte.“
Da es sich in dieser Zeit so schickte, schrieb er einen Wettbewerb aus. Derjenige, der die Königin von ihrem Fluch befreien könnte, würde reich belohnt werden.
So kamen viele Gaukler und Spielmänner, Feste wurden gefeiert und viel Wein getrunken, doch egal, was sie auch taten, die Königin blickte nur mit trüber Miene auf das Geschehen und erteilte einen Todesbefehl nach dem nächsten. Denn wer den schnellen Weg zum Geld sucht, der solle wissen, dass es immer einen Haken gibt.
So vergingen viele Jahre, bis ein Prinz eines benachbarten Königsreiches für ein paar Tage am Hofe weilte. Er war bekannt für sein großes Herz und sein Volk liebte ihn.
Wie er so Tag ein, Tag aus, das grausame Spiel der Königin beobachtete, bekam er Mitleid mit den Opfern. Er bat um eine Audienz und sagte: „Euer Unglück liegt darin, dass ihr nicht den Wert der Dinge seht.“
Die Königin verzog keine Miene als sie ihn hinrichten lies.
Und so entbrannte ein Krieg zwischen den beiden Ländern, der zum Tod des Königs und seiner Königin führte. Ihr Unglück wurde das Unglück des Landes, denn sie hatte den Wert des Prinzen nicht erkannt.
(Das passiert, wenn die Welt meinen Ansprüchen an Unterhaltungswerten nicht gerecht wird und das Textverarbeitungsprogramm offen steht. Ich wasche meine Hände in Unschuld.)
Mittwoch, 29. August 2007
Montag, 27. August 2007
"Gesetzgeber! Setzt den Terror auf die Tagesordnung!"
Während der Schreckensherrschaft wurde über die Tochtergesellschaft der Jakobiner in den Departements eine ständige "Säuberung" der öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. In Rochefort lautete ein Fragenkatalog wie folgt:
1. Was hast Du 1789, 1791, 1792 gemacht?
2. Wie hast Du dich 1793 während der föderalistischen Krise verhalten?
3. Wie groß war Dein Vermögen 1789 und wie groß ist es 1793?
4. Wenn es angewachsen ist, wodurch?
5. Welches sind Deine Verbindungen, und welche Reden führst Du?
6. Hast Du konterrevolutionäre Adressen unterschrieben?
7. Hast Du einem literarischen Zirkel oder einem antipatriotischen Klub angehört?
8. Hast Du für schlechte Zeitungen gearbeitet?
9. Was hast Du eigentlich für die Revolution getan?
1. Was hast Du 1789, 1791, 1792 gemacht?
2. Wie hast Du dich 1793 während der föderalistischen Krise verhalten?
3. Wie groß war Dein Vermögen 1789 und wie groß ist es 1793?
4. Wenn es angewachsen ist, wodurch?
5. Welches sind Deine Verbindungen, und welche Reden führst Du?
6. Hast Du konterrevolutionäre Adressen unterschrieben?
7. Hast Du einem literarischen Zirkel oder einem antipatriotischen Klub angehört?
8. Hast Du für schlechte Zeitungen gearbeitet?
9. Was hast Du eigentlich für die Revolution getan?
Montag, 20. August 2007
I'm through with love
Keiner leidet wie Marilyn Monroe.
Huppala, da hätte ich doch beinah glatt Manson geschrieben.
Silly me.
Sonntag, 19. August 2007
Weltende
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei,
Und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.
von Jakob van Hoddis (1911)
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei,
Und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.
Samstag, 18. August 2007
Where have all the flowers gone...
Ein grandioses Lied, für einen grandiosen Blog. Es darf geschunkelt werden, aber nur mit den richtigen Drogen.
words and music by Pete Seeger
performed by Pete Seeger and Tao Rodriguez-Seeger
Where have all the flowers gone?
Long time passing
Where have all the flowers gone?
Long time ago
Where have all the flowers gone?
Girls have picked them every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?
Where have all the young girls gone?
Long time passing
Where have all the young girls gone?
Long time ago
Where have all the young girls gone?
Taken husbands every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?
Where have all the young men gone?
Long time passing
Where have all the young men gone?
Long time ago
Where have all the young men gone?
Gone for soldiers every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?
Where have all the soldiers gone?
Long time passing
Where have all the soldiers gone?
Long time ago
Where have all the soldiers gone?
Gone to graveyards every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?
Where have all the graveyards gone?
Long time passing
Where have all the graveyards gone?
Long time ago
Where have all the graveyards gone?
Covered with flowers every one
When will we ever learn?
When will we ever learn?
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