Montag, 12. November 2007

Ode an die Wartehalle

Die Zeiger ticken,
Die Seiten blättern,
Die Wörter flüstern.

Und
die
Zeit
steht

still

Montag, 22. Oktober 2007

Dans le port d'Amsterdam



Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui chantent
Les rêves qui les hantent
Au large d'Amsterdam
Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui dorment
Comme des oriflammes
Le long des berges mornes
Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui meurent
Pleins de bière et de drames
Aux premières lueurs
Mais dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui naissent
Dans la chaleur épaisse
Des langueurs océanes

Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui mangent
Sur des nappes trop blanches
Des poissons ruisselants
Ils vous montrent des dents
A croquer la fortune
A décroisser la lune
A bouffer des haubans
Et ça sent la morue
Jusque dans le cœur des frites
Que leurs grosses mains invitent
A revenir en plus
Puis se lèvent en riant
Dans un bruit de tempête
Referment leur braguette
Et sortent en rotant

Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui dansent
En se frottant la panse
Sur la panse des femmes
Et ils tournent et ils dansent
Comme des soleils crachés
Dans le son déchiré
D'un accordéon rance
Ils se tordent le cou
Pour mieux s'entendre rire
Jusqu'à ce que tout à coup
L'accordéon expire
Alors le geste grave
Alors le regard fier
Ils ramènent leur batave
Jusqu'en pleine lumière

Dans le port d'Amsterdam
Y a des marins qui boivent
Et qui boivent et reboivent
Et qui reboivent encore
Ils boivent à la santé
Des putains d'Amsterdam
De Hambourg ou d'ailleurs
Enfin ils boivent aux dames
Qui leur donnent leur joli corps
Qui leur donnent leur vertu
Pour une pièce en or
Et quand ils ont bien bu
Se plantent le nez au ciel
Se mouchent dans les étoiles
Et ils pissent comme je pleure
Sur les femmes infidèles
Dans le port d'Amsterdam
Dans le port d'Amsterdam.




»Ich war mit 22 Jahren das erste Mal geschieden. Bin auf St. Pauli gelandet, weil 'n Kollege gesagt hat: Peter, fahr da hin! Du bist 'n Frauentyp! Da wirst du Zuhälter. Als Zuhälter war ich aber zu blöde. Ich hab mich lieber selber ernährt, weil ich nicht Danke sagen wollte.«

Le Déserteur


Montag, 1. Oktober 2007

Von der Gutmütigkeit der Götter


Athene fiel über den Giganten Pallas her und zog ihm seine lederne Haut ab, mit der sie ihren Brustschild überzog.

Dienstag, 4. September 2007

Mittwoch, 29. August 2007

Das unglückliche Mädchen

Es war einmal ein armes Bauernmädchen. Sie war sehr schön und ihre Eltern liebten sie. Aber egal, was sie taten, das Mädchen lächelte nie.
Die Leute im Dorf sagten: „Das liegt daran, dass sie arm ist.“

Doch da dies ein Märchen ist, fand sie bald einen Prinzen, der sich in ihre Schönheit verliebte und sie zur Frau nahm. Sie hatte ein eigenes Schloss mit ihrem eigenen Hofstadt, doch das schöne Mädchen blieb unglücklich, was dem Prinzen, der bald zum König wurde, das Herz brach. Seine Weisen sagten: „Das liegt daran, dass sie nie die Freuden des Lebens kennen gelernt hatte.“

Da es sich in dieser Zeit so schickte, schrieb er einen Wettbewerb aus. Derjenige, der die Königin von ihrem Fluch befreien könnte, würde reich belohnt werden.
So kamen viele Gaukler und Spielmänner, Feste wurden gefeiert und viel Wein getrunken, doch egal, was sie auch taten, die Königin blickte nur mit trüber Miene auf das Geschehen und erteilte einen Todesbefehl nach dem nächsten. Denn wer den schnellen Weg zum Geld sucht, der solle wissen, dass es immer einen Haken gibt.

So vergingen viele Jahre, bis ein Prinz eines benachbarten Königsreiches für ein paar Tage am Hofe weilte. Er war bekannt für sein großes Herz und sein Volk liebte ihn.
Wie er so Tag ein, Tag aus, das grausame Spiel der Königin beobachtete, bekam er Mitleid mit den Opfern. Er bat um eine Audienz und sagte: „Euer Unglück liegt darin, dass ihr nicht den Wert der Dinge seht.“

Die Königin verzog keine Miene als sie ihn hinrichten lies.
Und so entbrannte ein Krieg zwischen den beiden Ländern, der zum Tod des Königs und seiner Königin führte. Ihr Unglück wurde das Unglück des Landes, denn sie hatte den Wert des Prinzen nicht erkannt.

(Das passiert, wenn die Welt meinen Ansprüchen an Unterhaltungswerten nicht gerecht wird und das Textverarbeitungsprogramm offen steht. Ich wasche meine Hände in Unschuld.)

Montag, 27. August 2007

"Gesetzgeber! Setzt den Terror auf die Tagesordnung!"

Während der Schreckensherrschaft wurde über die Tochtergesellschaft der Jakobiner in den Departements eine ständige "Säuberung" der öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. In Rochefort lautete ein Fragenkatalog wie folgt:

1. Was hast Du 1789, 1791, 1792 gemacht?
2. Wie hast Du dich 1793 während der föderalistischen Krise verhalten?
3. Wie groß war Dein Vermögen 1789 und wie groß ist es 1793?
4. Wenn es angewachsen ist, wodurch?
5. Welches sind Deine Verbindungen, und welche Reden führst Du?
6. Hast Du konterrevolutionäre Adressen unterschrieben?
7. Hast Du einem literarischen Zirkel oder einem antipatriotischen Klub angehört?
8. Hast Du für schlechte Zeitungen gearbeitet?
9. Was hast Du eigentlich für die Revolution getan?

Montag, 20. August 2007

I'm through with love



Keiner leidet wie Marilyn Monroe.
Huppala, da hätte ich doch beinah glatt Manson geschrieben.
Silly me.

Sonntag, 19. August 2007

Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei,
Und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

von Jakob van Hoddis (1911)

Samstag, 18. August 2007

Where have all the flowers gone...

Ein grandioses Lied, für einen grandiosen Blog. Es darf geschunkelt werden, aber nur mit den richtigen Drogen.

words and music by Pete Seeger
performed by Pete Seeger and Tao Rodriguez-Seeger

Where have all the flowers gone?
Long time passing
Where have all the flowers gone?
Long time ago
Where have all the flowers gone?
Girls have picked them every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?

Where have all the young girls gone?
Long time passing
Where have all the young girls gone?
Long time ago
Where have all the young girls gone?
Taken husbands every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?

Where have all the young men gone?
Long time passing
Where have all the young men gone?
Long time ago
Where have all the young men gone?
Gone for soldiers every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?

Where have all the soldiers gone?
Long time passing
Where have all the soldiers gone?
Long time ago
Where have all the soldiers gone?
Gone to graveyards every one
When will they ever learn?
When will they ever learn?

Where have all the graveyards gone?
Long time passing
Where have all the graveyards gone?
Long time ago
Where have all the graveyards gone?
Covered with flowers every one
When will we ever learn?
When will we ever learn?

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